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"Das
Parfum" ist nicht schlecht, aber auch nicht übernatürlich gut. Patrick
Süskind schreibt leicht verständliches Deutsch und würzt das ganze mit einer
Prise Humor. Es ist locker zu lesen und stellt außerdem eine Abwechslung
in der doch manchmal recht eintönigen Buchwelt dar. Durch die Verrücktheit
des gewählten Themas wird "Das Parfum" eigentlich erst interessant. |
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"Das
Parfum" ist ein interessantes Buch mit einigen Schwachstellen. Der erste
Teil ist vollgestopft mit langweiligen Einzelheiten und der zweite Teil
schreit geradezu nach Unterhaltung. Man hätte dieses 321 Seiten lange Stück
Regenwald auf fast die Hälfte reduzieren und somit die ansteigende Langweile
beim Lesen in Grenzen halten können. |
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Anfang von "Das Parfum" ist eigentlich recht amüsant, doch
schon nach ca. 50 Seiten fängt es an, langweilig zu werden, da die
Textstellen oft viel zu ausführlich beschrieben wurden. Die ganze Chose
mit Guiseppe Baldini hätte auf, was weiß ich, 40 Seiten reduziert
werden können. Hat man sich jedoch dann durch die Baldini-Geschichte
und den halben zweiten Teil gequält, wird das Buch richtig interessant
und lustig und man kann es kaum aus der Hand legen. Manchmal
denkt man sich jedoch beim Lesen: "Wo ist denn da die Geschichte des
Mörders?", denn von einigen unbedeutenden Nebenpersonen erfährt
man ihre halbe Lebensgeschichte. Auch das hätte Patrick Süskind
sich sparen können ohne, dass das Buch darunter gelitten hätte.
Alles
in allem würde ich sagen, "Das Parfum" ist kein Super-ultra-muss-ich-lesen-Buch,
aber es schadet mit Sicherheit nicht, einmal hereinzugucken. |
Richtig
amüsant und interessant wird es eigentlich erst gegen Ende des Buches. Zwar
war der Lebenslauf des kleinen Mörders auch schon vorher von viel Fantasie
geprägt und durchaus lesenswert, aber erst bei den ersten Morden habe ich
angefangen, interessiert zu lesen und die Zeit um mich rum zu vergessen.
Das Tüpfelchen auf dem i und der Handlung ist dann die Massenorgie, die
mich sehr zum Lachen bewegt hat. Auch der Schlusssatz hat mich sehr amüsiert.
Die ganze
Aufregung um das Buch kann ich nicht verstehen, da es sich für mich um ein
ganz normales Mittelklassenbuch handelt. Unverständlich, dass es beim
"Spiegel" wochenlang an erster Stelle lag. Patrick Süskinds Roman
ist mit Sicherheit nicht schlecht, aber wer es nicht liest hat auch nicht
viel verpasst. Mein Tipp: Lest lieber "Internet Kill" von A.J. Holt. Dieses
Buch ist dem "Parfum" haushoch überlegen... |